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Nachhaltigkeit in der Büromöbel-Beschaffung – Büro-Möbel-Presse

Nachhaltigkeit in der Büromöbel-Beschaffung

Nachhaltigkeit in der Büromöbel-Beschaffung

Die Büromöbelbranche wächst auch im Jahr 2016 weiter und setzt dabei auf Nachhaltigkeit

Wie der HBS (=Handelsverband Bürowirtschaft und Schreibwaren) gerade erst bekannt gab, konnte sich der Handel der Büro- und Objekteinrichtungsbranche im vergangenen Jahr 2015 über einen Rekordumsatz erfreuen (http://www.bwb-online.de/bbw/?NID=487). Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass immer mehr Arbeitgeber ihren Mitarbeitern Büroarbeitsplätze zur Verfügung stellen und sich Unternehmen den veränderten Arbeitsplatzbedingungen, die zunehmend Flexibilität einfordern, anpassen. Auch der Mittelstand zieht in diesem Bereich nach und investiert in die Neugestaltung seiner Büroräume. Die Büromöbelbranche indes beschäftigt sich vermehrt mit dem immer wichtiger werdenen Kriterium der Nachhaltigkeit, folglich mit emissionsarmen und ressourcenschonenden Möbeln. Umwelt- und Sozialbewusstsein gewinnt sowohl bei den Herstellern selbst, als auch bei den Händlern und ebenso bei den Einkäufer im B2B- oder B2A-Bereich an Relevanz.

Motivation zum nachhaltigen Umdenken

Als Gründe dafür sind verschiedene Punkte anzuführen. So wurde beispielsweise auf EU-Ebene entschieden, dass bis April 2016 bundesweit eine umweltfreundliche Beschaffung in den Verwaltungen umgesetzt werden muss. Auch die europäischen Möbelhersteller müssen nach und nach ihre Produktion entsprechend dieser Beschaffungsregularien umstellen. Wenngleich hier noch ein großes Handlungspotenzial besteht und die Gesetzeslage eher eine Empfehlung statt eines Gesetztes darstellt, ist der Grundgedanke zukunftsweisend in Richtung einer ressourcenschonenden Wertschöpfungskette.

Gelebte Umweltpolitik bei Unternehmen

Sämtliche große Unternehmen lassen auf ihren repräsentativen Firmenwebsiten verlauten, dass ihnen die Themen des Umweltbewusstseins, der Verantwortlichkeit und des ökologischen Bewusstseins wichtig seien und sie diese Aspekte möglichst auch in ihre eigene Geschäftspolitik einzubinden versuchen. An dieser Stelle ist es naheliegend, selbst mit gutem Beispiel voranzugehen und den eigenen Mitarbeitern einen gleichermaßen nachhaltigen Büroarbeitsplatz zur Verfügung zu stellen. Schließlich kann eine nachhaltige Büroeinrichtung zur gesunden Erhaltung der Beschäftigten beitragen, da sie in dieser weitaus weniger Schad- und Reizstoffen ausgesetzt sind. Außerdem spielt selbstverständlich auch die Außenwirkung eine Rolle für die Unternehmen. Wer in der jetzigen Zeit auf Nachhaltigkeit, sprich auf Ökologie, Ökonomie und Soziales , setzt, möchte damit auch bei der Öffentlichkeit und gegenüber Kunden punkten. Eine Studie des Fraunhofer IAO aus dem Jahr 2014 zeigt, dass sich dort bereits über 70% aller befragten Unternehmen bereitwillig zeigten, eine umweltfreundliche Gestaltung ihrer Büros bzw. Büroarbeitsplätze vorzunehmen und dies zukünftig noch einen höheren Stellenwert haben werde.

Kriterien für einen nachhaltigen Büroarbeitsplatz

Eine positive Umweltbilanz ist für viele Unternehmen von Interesse. Auch die Büromöbel selbst können die nachhaltige Fokussierung bestärken, wenn man beim Kauf von Büromöbeln einige Aspekte berücksichtigt. Nachhaltige Büromöbel zeichnen sich etwa durch ihre voraussichtliche lange Lebensdauer aus, die eine allzu schnelle Entsorgung überflüssig werden lässt. Bei der Herstellung wird also nicht nur auf die Stabilität und Robustheit geachtet, sondern ebenso auf klimaneutrale, recycelbare und schadstoffarme Materialien. Die nachhaltigen Möbel lassen sich auch nach Jahren noch unkompliziert nachbestellen. Die Nachhaltigkeitsstandards von Büromöbeln werden durch einige gegebene Siegel gekennzeichnet, so etwa der Blaue Engel, das FSC-Siegel, das Öko-Control-, Goldene M oder GS-Siegel.

Wiederaufbereitete Möbel im Sinne der Ressourcenschonung und der Klimaeffizienz

Das Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Inneren hat jüngst Anfang des Jahres eine Informationsbroschüre zur Nachhaltigkeit für die Produktgruppe Büroeinrichtung herausgebracht (http://www.nachhaltige-beschaffung.info/SharedDocs/DokumenteNB/Produktbl%C3%A4tter/B%C3%BCroeinrichtung.pdf?__blob=publicationFile&v=13). In dieser werden für die Mitarbeiter in Beschaffungsstellen von Bund, Ländern und Kommunen sowie Einkäufern bei Kirchen und Verbänden verlässliche Hilfestellungen zur Beschaffung an die Hand gegeben. Tische, Stühle, Schränke und Regale unterliegen rechtlichen Umweltschutzanforderungen, etwa in Bezug auf die verwendeten Schadstoffe oder die Haltbarkeit und Verarbeitung der Möbel betreffend.

Das Umweltprojekt office-4-green und hochwertige Büromöbel von office-4-sale

Eines der dort genannten und vorgestellten Projekte – office-4-green – setzt den Fokus auf die Wiedereinkehr von Gebrauchtmöbeln in den Nutzungskreislauf. Das Team hat es sich zur Aufgabe gemacht, über die Wiederaufbereitung von Büromöbeln als ökologisch wie ökonomisch sinnvolle Möglichkeit des Recyclings öffentlich zu informieren. Zur Zertifizierung berufserfahrener Möbel hat die Projektleitung ein eigenes LCA- und LCA+-Qualitätssiegel (LCA = Life Cycle Assessment) zur Unterstützung der Standardisierung der europäischen Umweltbilanz entwickelt. Das LCA-Label ist vergleichbar mit der Ökobilanz nach DIN 14040. Die Sekundär-Büromöbel und -stühle sind über den Onlineshop www.office-4-sale.de bestellbar. Vor dem Weiterverkauf werden sie re-designt, also funktionsüberprüft, instandgesetzt sowie grundgereinigt und zum Abschluss klassifiziert und zertifiziert. Durch die Nutzung von wiederaufbereiteten Möbeln lassen sich vor allem CO2-Emissionen sowie natürliche Ressourcen einsparen, was wiederum den grünen Nachhaltigkeitsgedanken im Trend bestärkt.

Warum Nachhaltigkeit bei Büromöbeln enorme Wichtigkeit besitzt

Umwelt und Natur sind hier als motivationstreibende Faktoren zu benennen. Ein Blick auf die nüchternen Zahlen gibt das Ausmaß des zerstörerischen Verhaltens in der Möbelherstellung preis. Der Rohstofflieferant Baum bedarf einer Regenerationszeit von ca. 20 Jahren, um die notwendige Größe zur industriellen Nutzung erreicht zu haben. Gerade Büromöbel haben jedoch eine weitaus kürzere Verwendungszeit als die Regenerierungszeit des Nutzbaumes. Denn in der privaten Wirtschaft werden Büromöbel durchschnittlich nur 4,5 Jahre, in den öffentlichen Verwaltung wenigstens 8 Jahre genutzt. So stehen die Regenerations- und Nutzungsdauer in keinerlei Verhältnis. Zudem produziert der Mensch über seine verfügbaren Ressourcen hinaus, was das umweltbelastende Problem verstärkt. Eine mögliche Abschaffung kann durch den Einsatz wiederaufbereiteter Büromöbel geschaffen werden, welche in den Nutzungskreislauf zurückgeführt werden. Der Lösungsansatz liegt folglich nahe, da jährlich immer noch mehr als 100 Millionen Tonnen an Büromöbeln vorzeitig entsorgt und durch Neumöbel mit hohem Ressourcen- und Energieverbrauch ersetzt werden. Im Regelfall haben Büromöbel einen Nutzungszeitraum von 15-25 Jahren, indem sie keinerlei Emissionen an die Umwelt abgeben und sich unkompliziert reparieren oder formbezogen verändern lassen.

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